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Die größten Börsenirrtümer – welche Fettnäpfchen gibt es beim Investieren

In Zeiten von Inflation und drohender Altersarmut sollten Sparer es spätestens jetzt in Erwägung ziehen, einen gewissen Anteil ihres Einkommens oder Vermögens zu investieren. Bevor Privatanleger sich aber waghalsig in ihr erstes Investment stürzen, sollten sie sich über die gängigen Börsenirrtümer informieren, die ihnen am Ende des Tages teuer zu stehen kommen können. Damit diese typischen Fehler gar nicht erst passieren, klären wir über potenzielle Fettnäpfchen beim Investieren auf. 

Irrtum Nr. 1: Das Investment vor Augen haben

Der Blick über den Tellerrand fällt vielen Anlegern immer noch schwer. In Aktien einer malaysischen Reederei investieren? Viel zu exotisch, viel zu weit weg. Dann lieber Anteile eines heimischen Unternehmens erstehen. Konzentrieren sich Aktionäre aber ausschließlich auf regionale Unternehmen, verpassen sie mitunter große Renditechancen, die sich auf dem globalen Markt bieten. Denn die Aktie der malaysischen Reederei hat in den letzten 10 Jahren womöglich stetig an Wert zugelegt, während die vermeintlich sichere Investition in das regionale Unternehmen sich als kompletter Flop erweist.

Irrtum Nr. 2: Alles auf eine Karte

Jedes Investment trägt ein potenzielles Risiko mit sich, das liegt schlichtweg in der Natur des Finanzsektors. Dennoch gibt es eine goldene Regel, die Anlegern helfen kann, dieses Risiko erheblich zu minimieren und ihren digitalen Wohlstand zu maximieren: Investoren sollten niemals alles auf eine Karte setzen. Das bedeutet, dass Anleger ihr gesamtes Vermögen nicht in eine Anlageklasse investieren sollten. 

Risikostreuung und Diversifikation des Portfolios sind hier die Stichwörter. Investments sollten unbedingt auf mehrere Anlageklassen verstreut werden. Für den Fall, dass ein Aktieninvestment unterperformt können sich schlaue Anleger auf die stabilen Renditen eines Immobilieninvestments verlassen. Für noch größere Diversifizierungswirkungen stehen ETFs und Multi-Asset-Anlagen zur Verfügung. 

Irrtum Nr. 3: Der Aktienmarkt ist nur für Reiche vorbestimmt

Die Vorurteile halten sich hartnäckig, dass die Börse und der Aktienmarkt lediglich Spielwiesen der Superreichen sind. Dies könnte falscher nicht sein. Da die Wirtschaft langfristig wächst, hat dies ebenfalls einen positiven Effekt auf den Wert von Aktien. Somit ist der Markt garantiert kein Glücksspiel, das sich nur Wohlhabende und Spekulanten leisten könnten. Mittlerweile stehen selbst Normalanlegern viele attraktive Finanzprodukte offen, um ihre Depots renditestark aufzustellen. ETFs oder digitale, tokenisierte Anteile an Immobilien oder Kunstwerken sind heute dank Digitalisierung und Blockchain-Technologien jederzeit realisierbar. 

Irrtum Nr. 4: Ein Aktienboom ist der perfekte Einstiegsmoment 

Besonders Anfänger werden dazu verleitet, dann zu investieren, wenn der Markt boomt und die Renditen grandios ausschauen. Wenn es wiederum zu einem Crash kommt und der Markt weitaus weniger profitabel scheint, tendieren viele Anleger dazu, sich überstürzt von ihren Anlagen zu trennen. Dabei gehört es besonders bei langfristigen Anlagestrategien zum Vermögensaufbau dazu, Geduld mitzubringen und Kursturbulenzen auszusitzen. In Wahrheit sollten Privatanleger aber gerade dann nicht investieren, wenn bestimmte Aktien von Analysten gepriesen werden und im Aufschwung rasant an Wert gewinnen.

Die Renditepotenziale sind dann am größten, wenn Anleger während eines Tiefpunkts Aktien günstig kaufen und diese dann während eines Aufschwungs wieder teurer verkaufen. Sinnvolle und sichere Investitionsstrategien sind ein wesentlicher Teil der Vermögensoptimierung. Die Art und Weise der Anlagen und der Zeitpunkt von Investitionen sind wichtige Renditefaktoren. 

Irrtum Nr. 5: Tägliche Wirtschaftsnachrichten bestimmen die Strategie

Anleger, die verantwortungsvoll und erfolgsorientiert mit ihren Aktien umgehen wollen, sollten sich natürlich über die Unternehmen und Produkte, in die sie investieren, informieren. Dabei wird besonders von Investitionsanfängern oft der Fehler begangen, sich von täglichen Nachrichten beeinflussen oder sogar einschüchtern zu lassen. Täglich steht Anlegern eine wahre Informationsflut aktueller Entwicklungen und Prognosen bereit. Diese Informationen können helfen, Kontexte herzustellen und Stimmungen wahrzunehmen. 

Anleger sollten aber darauf bedacht sein, nicht jede Nachricht als Anlass zu nehmen, ihre Anlagestrategie zu verändern: Kursschwankungen aufgrund von Umweltkatastrophen, unerwarteter Umsatzverluste oder Vorstandswechsel sind zwar die Ausnahme, gehören aber zum Marktgeschehen dazu. Investoren dürfen sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und sollten ihre Anlagestrategien eher an langfristigen Entwicklungen ausrichten. Anleger sollten immer den Gesamtmarkt im Blick behalten und Entscheidungen niemals impulsiv, emotionsgesteuert oder kurzsichtig treffen.

Fazit: Entwicklung einer langfristigen Diversifizierungsstrategie

Auch wenn gewiss zahlreiche Börsenirrtümer kursieren und es einige Fettnäpfchen gibt, ist ein langfristiger Vermögensaufbau durch sinnvolle Investitionen auch für Kleinanleger einfach möglich. Anleger dürfen sich nicht von irrtümlichen Behauptungen fehlleiten lassen und sollten ihre eigene langfristige Strategie zum Vermögensaufbau verfolgen. Ein gewisses Risiko ist immer gegeben, solange Investitionsanfänger aber ihr Ziel im Blick behalten und vor neuen, spannenden Anlagemöglichkeiten nicht zurückschrecken, kann ein Vermögensaufbau genau nach Plan erfolgen. 

Neben Aktienanlagen und Fondssparplänen können Kleinanleger heute schon in tokenisierte Sachwerte investieren. Blockchain-basierte Investments machen es möglich, auch mit kleinen Investments von nur 500 Euro in Kunstwerke, Oldtimer oder Immobilienprojekte zu investieren.