Der Traum von der finanziellen Freiheit – davon träumt jeder.

Es mutet für manch einen wie ein Hirngespinst an: Geldverdienen, ohne aktiv arbeiten zu müssen. Jeder Finanzberater und Investment-Guru auf Instagram wird passive Einkommensquellen allerdings als das beste Werkzeug für die finanzielle Unabhängigkeit preisen. Mit genügend Zeit und ein wenig Aufwand kannst Du zahlreiche zuverlässige Verdienstquellen erschließen. Im folgenden Blog-Post findest Du vielerlei Wege, passives Einkommen zu generieren und Du kannst eine persönliche Strategie entwickeln, die Dir zur finanziellen Unabhängigkeit verhilft.

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Was genau ist passives Einkommen?

In einem traditionellen Berufsmodell verdienst Du Geld, indem Du Deine Zeit und Deine erlernten Fähigkeiten investierst, um für Deinen Betrieb einen Mehrwert zu erzeugen. Dementsprechend verdienst Du kein Geld, wenn Du Dich einmal entscheidest, statt zur Arbeit lieber ins Kino zu gehen. Beim passiven Einkommen handelt es sich zuallererst um ein "Zubrot" zu Deinem Haupteinkommen, bei dem Du nach dem Initialaufwand keine Arbeit mehr investieren musst, aus dem aber dank skalierbarer Geschäftsmodelle nach längerer Zeit und mit der richtigen Strategie der Ersatz für Dein aktives Einkommen werden kann. Passives Einkommen kann nicht nur ein Teil Deiner finanziellen Absicherung sein, sondern ermöglicht Dir in mittelferner Zukunft Unabhängigkeit und die Freiheit, mit Deiner Zeit zu tun, was Du willst, anstatt auf Arbeit nach der Pfeife Deines Chefs tanzen zu müssen – finanzielle Freiheit in Eigenregie.

Dabei ist es aber erwähnenswert, dass bei passiven Einkommensströmen im Gegensatz zu konventioneller Arbeit keine wasserdichte Sicherheit besteht, am Ende eine signifikante Menge an Geld zu verdienen. Passives Einkommen gelingt meist dann, wenn jede Menge Vorarbeit geleistet und Zeit investiert wird.

Klassische Wege des passiven Einkommens 

Einer der bekanntesten Prozesse für passives Einkommen ist das Dropshipping, bei dem Du einen Online-Shop mit Artikeln verschiedener Hersteller betreibst. Der Versand der Produkte fällt dabei auf den Hersteller zurück. Deine Arbeit besteht im Speziellen zuallererst im Aufbau Deines Shops und eines Kundenstamms, was nicht unterschätzt werden sollte. Im Idealfall läuft der Betrieb des Shops automatisch und Du erhältst wertvolle Zeit, die Du anderweitig investieren kannst.

Falls Du auf Social Media oder auf Deinem Blog ein gewisses Publikum anziehst, kannst Du auch damit Einkommen erzeugen. Neben von Werbetreibenden oder Unternehmen gesponserten Videos und Posts auf YouTube und Instagram (u.a. Product Placement), kannst Du auf Deinem eigenen Blog Affiliate Marketing betreiben, bei dem Du Provisionen erhältst, wenn Dein Publikum über Deine Posts auf die Shops Deiner Affiliate-Partner gelangt und dort Produkte bestellt.

Wenn Du über eine gewisse Zeit (etwa Semesterferien, Urlaub, Weihnachtszeit) nicht in Deiner Wohnung bist oder sogar eine zweite Wohnung besitzt, kannst Du sie per Airbnb an Touristen vermieten, die in dieser Zeit dort wohnen können – so schöpfst Du Wert aus Deiner Abwesenheit.

Natürlich finden sich auch in der Finanzwelt Möglichkeiten, passive Einkommensströme anzuzapfen. Besonders Dividenden sind dabei attraktiv. Über das Jahr kannst Du Dein Investment je nach Aktienunternehmen um bis zu zehn Prozent vergrößern. Viele Unternehmen schütten ihre Dividenden auch monatlich aus – so kannst Du monatliche Ausgaben mit Deinen Dividenden decken. Weiterhin kannst Du regelmäßig Zinszahlungen einstreichen, wenn Du Unternehmensanleihen besitzt oder Dich am beliebten Crowdinvesting beteiligst, bei dem private Kreditgeber und Nehmer zusammenkommen. Bei dieser Art des Investierens solltest Du Dir jedoch immer im klaren über das verbundene Risiko bleiben. Ganz anders sieht das Risiko bei Immobilien aus. Neben dem inhärenten Sachwert von Immobilien bietet eine Eigentumswohnung oder ein Miethaus immense Möglichkeiten des passiven Einkommens durch regelmäßige Mieteinnahmen. Wer aber keine Immobilien besitzt, kann auch nicht vermieten.

Herausforderungen beim Vermieten von Immobilien 

Natürlich ist die Einkommensgenerierung mit Immobilien aber mit zahlreichen Hürden verbunden. In erster Hinsicht ist die Anschaffung von Immobilien mit enormem Kapitalaufwand verbunden – schließlich sind Wohnungen und Häuser nicht billig und gehören zu den denkbar teuersten Anschaffungen. Zudem sind Immobilien nicht flexibel und den Schwankungen des Wohnungsmarktes sowie Umstandsrisiken (etwa Hochwasser oder ähnliches) unterworfen und in jedem Fall für Dich als Investor mit Arbeitsaufwand in Form von Instandhaltungs- und Sanierungskosten verbunden. So kann aus der Immobilienverwaltung schnell ein Full-Time-Job werden.

Crowdinvesting auf dem Immobilienmarkt

Immobilienfonds und Immobilien-Crowdinvesting bieten eine attraktive Möglichkeit, auch ohne ein großes Startkapital oder den enormen Betriebsaufwand einfachen Zugang zu passivem Einkommen durch Immobilien zu erlangen. Beim Crowdinvesting tun sich zahlreiche Kleininvestoren zusammen, um große Kapitalmengen zu sammeln und so auch mit wenig Mitteln in große Immobilien-Projekte zu investieren und die Gewinne aus Mieteinnahmen und Wertgewinnung der Projekte über Zeit unter sich aufzuteilen. Hierbei sind besonders die höheren Renditen und die teils durch Blockchain automatisierten Abläufe für Anleger interessant. Selbst mit minimalen Investitionen kannst Du bereits an Crowdinvestments teilnehmen und erhältst so Renditen, die weit höher sind als die Minizinsen der Banken. Investitionsmodelle, die auf der Blockchain-Technologie basieren, erlauben Dir dann auch den flexiblen Handel mit Deinen Investitionsanteilen. Wills Du früher aus dem Investment aussteigen, kannst Du Deine Anteile direkt an kaufwillige Investoren abgeben.

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