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So investieren Millionäre 2024 - und das können Kleinanleger von ihnen lernen

So investieren Millionäre 2024 - und das können Kleinanleger von ihnen lernen

FINEXITY
4 Minuten 
gelesen
June 13, 2024

Capgemini untersucht die Depots der Reichen

Schon seit 1997 publiziert das Beratungsunternehmen Capgemini alljährlich den "World Wealth Report". Darin werden die Anzahl der Millionäre weltweit, deren Länderverteilung und Anlagestrategie unter die Lupe genommen. Die Auswertung gilt dabei als sehr repräsentativ, denn sie deckt nach Angaben von Capgemini 71 Länder ab, auf die mehr als 98 Prozent des globalen Bruttonationaleinkommens und 99 Prozent der weltweiten Börsenkapitalisierung entfallen.

Laut Studie haben die Millionärszahlen und deren Vermögen nach der Inflation und schwachen Börsen in 2022 im vergangenen Jahr wieder zugenommen. So gab es 22,8 Millionen Millionäre mit einem Gesamtvermögen von 86,8 Billionen Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von 5,1 Prozent und ist ein neuer Rekordwert. Die höchsten Zuwächse weist dabei Nordamerika auf, während Europa ein moderates Plus verzeichnet. In Indien stieg die Zahl der Millionäre prozentual am stärksten.

Die Länder mit den meisten Dollar-Millionären waren 2023:

  • USA: 7,431 Millionen
  • Japan: 3,777 Millionen
  • Deutschland: 1,646 Millionen
  • China: 1,5 Millionen

Der Anstieg der Vermögen im Jahr 2023 geht dabei vor allem auf die Entwicklung an den Börsen zurück, die sehr positiv war: Der US-Tech-Index Nasdaq erzielte u.a. wegen der KI-Begeisterung ein Plus von 43 Prozent, der S&P500 gewann 24 Prozent und der Dax immerhin 20 Prozent.
Doch nicht nur das Geldvermögen steigt, sondern es zeichnet sich weltweit auch ein interessanter Trend im Anlageverhalten dieser High Net Worth Individuals (HNWI) ab: Die Tendenz geht vom Vermögenserhalt zum Wachstum.

Die Lieblings-Assetklassen der Millionäre

Capgemini untersuchte im World Wealth Report die Anlageklassen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, alternative Investments wie privates Beteiligungskapital, Bargeld sowie Immobilien, sofern diese nicht selbst genutzt werden. Sammlungen oder Gebrauchsgüter wurden nicht eingerechnet.

Die Studiendaten zeigten eine Normalisierung der Bargeldbestände auf 25 Prozent des Gesamtportfolios - ein starker Kontrast zum Mehrjahrzehnte-Hoch von 34 Prozent aus dem Januar 2023. Millionäre haben ihre Bargeldbestände dabei hauptsächlich in drei Vermögensklassen investiert: Anleihen (um +5 % auf 20 % gestiegen), Immobilien (um +4 % auf 19 % gestiegen) und alternative Anlagen wie Private Equity und Private Debt (um +2 % auf 15 % gestiegen). Risikoreichere Aktien wurden dagegen gemieden. Deren Quote fiel um zwei Prozentpunkte auf 21 %, da Millionäre angesichts der allgemeinen, wirtschaftspolitischen Unsicherheiten Aktienbestände verkauft haben. In Zukunft planen zwei Drittel der Reichen, mehr in Private Equity zu investieren, und jeder zweite zeigt Interesse an Kryptowährungen

Anlageverhalten: Millionäre weltweit vs. Deutsche

Hinsichtlich der beliebtesten Anlageklassen unterscheiden sich Millionäre somit ganz klar von Durchschnitt der deutschen Kleinanleger. Gerade die Bundesbürger gelten seit jeher als besonders “bargeldverliebt”, risikoscheu und machen mehrheitlich einen großen Bogen um Aktien. Während beispielsweise in den USA Aktien als Sachwerte betrachtet werden, die ihre Besitzer zu Teilhabern an Unternehmen werden lässt, gelten diese hierzulande noch immer als Spekulationsobjekte. Deshalb horten deutsche Sparer laut Capgemini gerne Bargeld auf dem Girokonto und in Versicherungen, die einen Anteil am Gesamtvermögen von zusammen 71 Prozent ausmachen. Millionäre weltweit halten dagegen nur 25 Prozent in Cash und investieren den Rest - mit Vorliebe in Aktien, Anleihen, Immobilien und alternative Investments.

Investieren wie die Reichen - das geht!

Wer sein Vermögen in Zukunft vermehren möchte, sollte sich also vom vermeidlich sicheren - aber nahezu renditelosen - Bargeld abwenden und die Assetklassen der Millionäre in Erwägung ziehen. Investitionen in Aktien oder Anleihen über die Börse sind schon relativ verbreitet. Doch wie sieht es mit Immobilien oder alternativen Investments aus? Für diese, bislang nur reichen Anlegern vorbehaltene Anlageklassen, bieten beispielsweise spezialisierte Plattformen wie FINEXITY bereits ab 500 Euro attraktive Investmentmöglichkeiten. Hier müssen Investoren nicht den gesamten Vermögenswert kaufen, sondern profitieren ganz einfach von den Renditechancen der entsprechenden Anteile. Das funktioniert, indem beispielsweise Sachwerte wie Immobilien, Kunst oder Private Equity tokenisiert - also in digitale Anteile “zerlegt” werden, die Investoren über die Plattform flexibel handeln können. Auf diese Weise investieren auch Kleinanleger wie die Reichen und diversifizieren ihr Portfolio mit alternativen Kapitalanlagen.

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