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Streichbögen von Dominique Peccatte: Die Königsklasse der Klangschönheit

Streichbögen von Dominique Peccatte: Die Königsklasse der Klangschönheit

FINEXITY
4 Minuten 
gelesen
May 4, 2023

Ein Meister mit vielen Talenten

Dominique Peccatte war ein französischer Bogenbauer, der von 1810 bis 1874 gelebt und gearbeitet hat. Er gilt als einer der bedeutendstenMeister des 19. Jahrhunderts und seine Bögen sind heute bei Musikern undSammlern gleichermaßen begehrt. Peccatte wurde in Mirecourt geboren einer kleinen Stadt in den Vogesen. Auf Empfehlung von Nicolas Vuillaume, einemGeigenbauer, zog er 1826 nach Paris und arbeitete in der Werkstatt von Nicolas’ älterem Bruder Jean-Baptiste Vuillaume. Dort entwickelte er sich unter derAnleitung von u.a. Jean Pierre Marie Persoit , zu einem begnadetenBogenbauer. Um 1836 verließ er die Werkstatt von Jean-Baptiste Vuillaume, um für François Lupot zuarbeiten. Nach dem Tod von Lupot im Jahr 1838 übernahm er dessen Werkstatt, was den Beginn seiner besten Schaffensperiode markierte. Im Jahr 1847 kehrte er nach Mirecourt zurück, wo er sich weiter dem Bogenbau und seiner zweitenLeidenschaft - dem Weinanbau - widmete. Im Laufe seiner Karriere verband Peccatte seine Begabung für den Bogenbau mit einem ausgeprägten Geschäftssinn, der ihm große Anerkennung und Erfolg einbrachte. Dominique Peccatte beeinflusste dem gesamten Bogenbau durch seine neue Stilistik maßgeblich. 1872 legte er sein Handwerk nieder und starb zwei Jahre später.

Begehrte Streichbögen

Peccatte ist bekannt dafür, dass er den "beilförmigen" Kopf - von dem großen Meister und „Stradivari“ des Bogenbaus François Xavier Tourte entwickeltesModell – adaptierte. Dominique Peccatte war ein geschickter und produktiverBogenbauer, dessen Arbeit von Spontanität geprägt war, was dazu führte, dass seineBögen von hoher Individualität geprägt sind.

Generell weisen Peccattes Meisterwerke die begehrtenEigenschaften eines Streichbogens auf: kraftvolle Eleganz, Schnelligkeit, eine formvollendete Ästhetik sowie Flexibilität und Widerstandsfähigkeit in besterSymbiose. Der Peccatte-Bogen gilt deshalb als eine ideale Verbindung in Bezug auf die Tonerzeugung und Handhabung. Oder wie der Musiker Stefan Hersh es einmal forumulierte: “Obwohl er weder im Klang die Komplexität eines Tourte-Bogens zeigt, macht ein guter Peccatte-Bogen alles, was er tun muss, sehr gut und mit einer dichten, reichenKlangfülle.”

Einige Bögen von Dominique Peccatte tragen die Marke"Vuillaume à Paris", andere sind ungestempelt. Wenige seiner Bögen sind mit dem Stempel "Peccatte" versehen. Zahlreiche Musiker vonWeltrang spielten und spielen mit einem Streichbogen von Dominique Peccatte, darunter bspw. Leonidas Kavakos, Mischa Maisky, Pablo Ferrández, Janine Jansen, Christian Ferras oder Arthur Grumiaux.

Investieren in die “Königsklasse”

Dass Geigen von Stradivari zu Höchstpreisen gehandelt werden, ist landläufig bekannt. Doch Bögen sind der eigentliche "Tonproduzenten"und für ihre besondere Handhabung, Artikulation und Klangschönheit bekannt. DerStreichbogen ist die entscheidende Verbindung des Musikers zu seinem Instrument und dadurch so viel mehr als nur ein Werkzeug. Nicht umsonst sagte der berühmteViolinist Giovanni Battista Viotti einst: “Le violon, c'est l'archet” (“DieGeige, das ist der Bogen“).

Durch die weltweit hohe Nachfrage und das sehr begrenzte Angebot an gut erhaltenen Exemplaren namhafter Bogenbauer hat sich das Preisniveau fürBögen in den vergangenen Jahrzehnten stark entwickelt. So wurde beispielsweise2017 ein Geigenbogen von François Xavier Tourte für dieRekordsumme von 576.600 Euro versteigert - und übertraf damit den ursprünglichen Schätzwert von 150.000 Euro.

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