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Null Prozent auf dem Sparbuch – Wie solltest Du dein Sparverhalten anpassen?

Für immer mehr Menschen lohnen sich Sparbücher nicht mehr. Seit Jahren schon stecken wir in einer Niedrigzinsphase. Das hat für Dich zur Folge, dass die Zinsen auf vielen Sparbüchern praktisch bei Null liegen. Für Anleger ist das ein großes Problem. Trotzdem setzen viele Deutsche nach wie vor auf Sparbücher, obwohl es durchaus Alternativen auf dem Markt gibt.

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Sparbücher sind eine Gefahr für das Vermögen

Ein Sparbuch ist simpel aufgebaut und schnell verstanden. Du leihst der Bank Dein Geld und als Dankeschön erhältst Du Zinsen. Doch wie Vergleichsdienste wie Moneyland zeigen, bekommen Sparer bei vielen Banken sehr niedrige oder gar keine Zinsen mehr. Bedingt durch die Inflationsrate, die im Februar 2019 bei 1,6 Prozent lag, verlieren Anleger dadurch effektiv sogar Geld. Diese negative Realverzinsung macht das klassische Sparbuch, dass Du sicher auch von Deinen Eltern kennst, nicht nur unattraktiv, sondern vermögensgefährdend für Anleger. Leider scheint es momentan, als würde sich an diesem Trend so schnell nichts ändern. Die Europäische Zentralbank, kurz EZB, wird die Zinsen voraussichtlich nicht erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen.

Sparbücher in Deutschland

Noch über 60 Prozent der Deutschen legen ihr Geld im Sparbuch an. Viele kennen das Sparbuch noch aus einer Zeit, als es sich noch lohnte und realisieren vielleicht gar nicht, dass es heute bessere Möglichkeiten gibt, sein Geld anzulegen. Auch bei ausländischen Banken, wie z.B. in der Schweiz, sieht es düster für das Sparbuch aus. Dazu kommt, dass auch die Kontoführung beim Sparbuch meist sehr unflexibel und langsam ist. Viele Sparbuchsparer führen gerne auch das Argument an, dass Sparbuchanlagen absolut sicher seien. Die veralteten Sparbücher gelten für viele Menschen immer noch als die sicherste Methode, Geld anzulegen. Andere Formen der Geldanlage, wie das Tagesgeld, sind jedoch mindestens genauso sicher.

Deutschland ist beim Sparen konservativ

Andere Anlageformen werden von den Deutschen nur langsam angenommen. Nur ungefähr jeder Fünfte besitzt Immobilien oder Festgeldanlagen. Noch weniger Deutsche haben ihr Geld in Aktien investiert. Gerade einmal neun Prozent der deutschen Sparer setzen auf den Aktienmarkt. Tagesgeldkonten, Festgeldanlagen und Riesterprodukte sind zwar beliebter als Aktien, doch erreichen diese Alternativen immer noch nicht die Beliebtheit von Sparbüchern. Interessanterweise legt ein guter Teil der Deutschen, nämlich beinahe 17 Prozent, sein Vermögen in keiner Anlageform an. 

Mögliche Alternativen für Sparer

Besonders bei der heutigen Wohnsituation kann es sich für Dich lohnen, Dein Geld in Immobilien zu investieren. Durch die Binnenzuwanderung in die Ballungsräume wird der Bedarf an urbanen Wohnraum stetig steigen. Sogar mit nur wenig Eigenkapital gibt es mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, wie Du Dein Geld in Immobilien investieren kannst. Besonders in den großen Städten im Land, wie z.B. Berlin, Frankfurt oder München, werden die Immobilienpreise voraussichtlich weiter steigen. Immobilien sind also derzeit die vielleicht attraktivste und spannendste Anlageform in Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für den Wert einer Immobilie ist die Lage. Du solltest dich also vorher unbedingt beraten lassen, bevor Du dich für eine Immobilieninvestition entscheiden solltest. Nicht jede Region entwickelt sich gleich stark. Bei vielen Banken hast Du auch die Möglichkeit, Dein Geld in Festgeldanlagen zu investieren. Unter dem Oberbegriff Festgeldanlagen sind heute viele verschiedene Produkte auf dem Markt. Ganz allgemein gesagt wird Dein Geld für einen festgelegten Zeitraum und zu einem festen Zinssatz angelegt. Allerdings ist das angelegte Geld für Dich in der Zeit unerreichbar und Du kriegt es erst wieder, wenn der vorvereinbarte Zeitraum abgelaufen ist. Solltest Du also dringend auf Flexibilität angewiesen sein, ist das nicht unbedingt das beste Angebot für Dich. Deutlich flexibler bist Du mit einem Tagesgeldkonto. Hier gibt es keine Kündigungsfrist und Dein gesamtes Kapital ist Dir jederzeit zugänglich. Es ist auch bei vielen Banken deutlich besser verzinst als ein normales Girokonto oder ein Sparbuch. Du kannst mit deinem Tagesgeldkonto allerdings kein Geld überweisen.

Obwohl Sparbücher in vielen Fällen eher schädlich für das Vermögen sind, erfreuen sie sich anhaltender Beliebtheit. Wenn Du aber bereit bist, auch andere Optionen zu erwägen, hast Du eine große Auswahl an verschiedenen Investitionsmöglichkeiten. Der deutsche Immobilienmarkt boomt und auch viele Banken bieten interessante Alternativen zum herkömmlichen Girokonto oder Sparbuch an.

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